Selbst schalten, ohne Lehrgeld.

Sieben Schritte vom Werbekonto bis zur ersten Auswertung. Etwa drei Stunden Arbeit, verteilt auf zwei Tage. Stand 6. September 2026, wir halten die Seite aktuell.

Bevor du anfängst: drei Dinge, die du nicht rückgängig machen kannst

Land, Währung und Zeitzone des Kontos sind nach dem Anlegen fest. Für Deutschland: Deutschland, Euro, Berlin.

Die Kreditkarte muss auf dieselbe Firma und dasselbe Land lauten wie das Konto. Eine Privatkarte wird abgelehnt.

Tracking vor dem Start. Was vor dem Einbau passiert, wird nie einer Anzeige zugeordnet. Du siehst dann Klicks, aber keine Anfragen.

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Schritt 1 von 7

Konto anlegen

Etwa 15 Minuten plus Wartezeit auf die Prüfung.

  1. Geh auf ads.openai.com und melde dich mit einem OpenAI-Login an, der auf eine Firmen-E-Mail läuft. Kein privates Postfach.
  2. Trag die Firmendaten ein: rechtlicher Name, Website, Branche.
  3. Prüfung der Identität: Ausweis der Geschäftsführung und Handelsregisterdaten, über den Dienst Persona. Meist in Minuten erledigt, in regulierten Branchen bis zu zwei Tage.
  4. Kontoanzeige: Name und Logo, so wie sie später in der Anzeige stehen.
  5. Abrechnung: Firmenname, Rechnungs-E-Mail, Adresse, Karte. Du zahlst nach dem Lauf, nicht vorab.
  6. Team einladen: Einstellungen, Nutzer, Einladen. Rollen sind Admin, Mitglied und Betrachter. So bekommt eine Agentur Zugriff, ohne dass du das Konto abgibst.
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Schritt 2 von 7

Tracking einrichten

Etwa 30 Minuten, mit Zugriff auf deine Website.

  1. Im Werbekonto unter Conversions eine Pixel-ID erzeugen.
  2. Das Pixel-Snippet in den Kopf jeder Seite einbauen. Auf der Danke-Seite das passende Ereignis auslösen, zum Beispiel Anfrage gesendet, Termin gebucht oder Bestellung.
  3. Einwilligung beachten: Das Pixel darf erst laden, wenn der Besucher im Cookie-Banner zugestimmt hat.
  4. Besser, aber Technik nötig: Ereignisse zusätzlich vom Server aus melden, mit derselben Ereignis-ID wie das Pixel, damit nichts doppelt zählt. Das überlebt Werbeblocker und liefert saubere Signale für die automatische Optimierung.
  5. Prüfen: Ein Test-Ereignis auslösen und im Konto ankommen sehen. Erst dann weiter.

Falle: Ohne Ereignis auf der Danke-Seite zeigt das Konto nur Klicks. Du kannst dann nie sagen, was ein Lead gekostet hat.

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Schritt 3 von 7

Kampagne anlegen

Etwa 10 Minuten.

  1. Ziel wählen: Klicks, wenn du Anfragen willst. Reichweite, wenn du bekannt werden willst. Später gibt es die Optimierung auf Anfragen, dafür braucht es das Tracking aus Schritt 2.
  2. Tagesbudget: mindestens rund 23 €. Für belastbare Zahlen 50 bis 100 € am Tag über zwei Wochen.
  3. Land Deutschland, Sprache Deutsch. In der EU wird nur auf Länderebene gezielt, keine Städte.
  4. Startgebot: 3 bis 5 € je Klick. Nach der ersten Woche anpassen.

Falle: Das Ziel lässt sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern. Lieber eine zweite Kampagne anlegen als die erste verbiegen.

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Schritt 4 von 7

Zielbeschreibungen schreiben

Etwa 20 Minuten, der wichtigste Schritt.

Es gibt keine Keywords. Du beschreibst in Klartext die Gesprächssituation, in der deine Anzeige passt. Je Beschreibung bis 280 Zeichen, drei bis fünf je Anzeigengruppe, ein Thema je Gruppe. Die Formel: Wer fragt, was er will, in welchem Umfang, und was ausdrücklich nicht.

Gut: „Ein Geschäftsführer eines kleinen Betriebs vergleicht CRM-Systeme und ärgert sich über Lizenzkosten pro Nutzer. Sucht eine eigene, angepasste Lösung in Deutschland. Nicht: Konzern-Einkauf, Studenten, reine Preisvergleiche.“

Schlecht: „CRM Software“. Das ist ein Keyword, keine Situation.

Schreib so, wie du einem neuen Mitarbeiter deinen Wunschkunden beschreiben würdest. Die Ausschlüsse sparen am meisten Geld.

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Schritt 5 von 7

Anzeigen bauen

Etwa 20 Minuten für drei bis fünf Varianten.

  • Titel 3 bis 50 Zeichen, kurz gewinnt, etwa 16 sind ideal. Beschreibung bis 100 Zeichen, etwa 32 sind ideal.
  • Bild quadratisch, 512 mal 512 Pixel, als PNG oder JPG. Dazu ein kleines Symbol 64 mal 64 für den Firmennamen.
  • Landingpage mit HTTPS und Tracking-Parametern im Link, damit du die Anzeige in deiner Statistik wiedererkennst.
  • Drei bis fünf Varianten je Gruppe: eine stellt eine Frage, eine nennt den Nutzen, eine bringt einen Beleg.
  • Die Seite muss halten, was die Anzeige verspricht: schnell, ein Ziel, ein Knopf.

Falle: Superlative ohne Beleg, Namen von Wettbewerbern und Sätze wie „wir erkennen deine Besucher“ führen zur Ablehnung. Auch eine kaputte oder langsame Landingpage.

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Schritt 6 von 7

Freigabe und Start

Zwei bis sechs Stunden Wartezeit, bis zu 24 Stunden bei manueller Prüfung.

Nach dem Einreichen prüft OpenAI Anzeige und Landingpage. Bei einer Ablehnung steht im Konto ein Grund. Lies den ganzen Text, nicht nur „nicht genehmigt“, pass Anzeige oder Seite an und reiche neu ein. Typische Gründe sind unbelegte Behauptungen, Vergleiche mit Wettbewerbern und Datenschutz-Formulierungen.

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Schritt 7 von 7

Auswerten, Woche 1 und 2

Je 20 Minuten pro Woche.

  • Woche 1: Eine Klickrate ab 0,5 % ist gesund, ab 1 % sehr gut. Verlierer-Anzeigen pausieren, Gewinner kopieren, Zielbeschreibungen schärfen.
  • Kosten je Lead = Preis je Klick geteilt durch Anfragequote. Beispiel: 4 € je Klick und 4 % Anfragen ergeben 100 € je Lead.
  • Woche 2: Budget auf die beste Gruppe umschichten, Optimierung auf Anfragen einschalten, Bericht als Tabelle ziehen.
  • Für Firmenkunden gilt: Wer über ChatGPT kam und später über Google anfragt, zählt trotzdem. Nicht nur den letzten Klick bewerten.

Wenn du bis hier gekommen bist, hast du eine laufende Kampagne mit Zahlen. Wenn du an einer Stelle hängst, bauen wir im Workshop zwei Stunden gemeinsam weiter.

Lieber gemeinsam, live, in zwei Stunden?

Workshop für 490 €: Wir bauen deine erste Kampagne zusammen, du behältst Konto und Wissen.

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